Satzung

Unsere Satzung (Originalfassung vom 15. Juni 2016)

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen Förderverein des Kinderhauses „Villa Kunterbunt – Weilheim“.
    Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“ – im Folgenden „Verein” genannt
  1. Der Verein hat seinen Sitz in Weilheim i. OB.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Zweck des politisch und konfessionell neutralen Vereins ist , das AWO-Kinderhaus „Villa Kunterbunt“ in Weilheim ideell und materiell über den Rahmen der Etatmittel hinaus zu fördern, insbesondere durch:
  • Ausrichtungen von Veranstaltungen für Kinder, Eltern und die im Kinderhaus tätigen Kräfte in kultureller, organisatorischer und/oder materieller Weise
  • Anschaffung von Spielgeräten und/oder Materialien
  • Anschaffung von sonstigen Einrichtungsgegenständen
  • Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder z.B. bei Ausflügen und anderen externen Unternehmungen
  • Förderung der Selbstdarstellung des Kinderhauses und des Vereins in der Öffentlichkeit
  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.
  1. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben und beginnt mit der Annahme der Beitrittserklärung durch den Vorstand. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen.
  1. Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig, mindestens aber 4 Wochen vor Ende des laufenden Geschäftsjahres. Er muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
  1. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand.
  1. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds (bei juristischen Personen mit deren Erlöschen).
  1. Mit Beendigung der Mitgliedschaft enden alle Ansprüche und Anrechte des Mitgliedes an den Verein. Eine Rückzahlung geleisteter Beiträge, Spenden oder sonstiger Aufwendungen erfolgt nicht.
  1. Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge zu leisten. Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. In Ausnahmefällen  kann  der  Vorstand  auf  Antrag  den  Beitrag  ermäßigen  oder  erlassen, wenn  das Mitglied den Verein durch gemeinnützige Arbeit fördert.
  1. Die Mitglieder  haben  das  Recht,  an  den  Mitgliederversammlungen  des  Vereins  teilzunehmen, Anträge  zu  stellen  und  das  Stimmrecht  auszuüben.  Jedes  stimm-berechtigte Mitglied  hat  eine Stimme, die nur persönlich abgegeben werden kann.

§ 4 Vorstand

  1. Der Gesamtvorstand besteht aus:
  • der/dem 1.Vorsitzende/n
  • der/dem 2. Vorsitzende/n
  • der/dem Kassenwart/in
  • der/dem Schriftführer/-in
  • bis zu drei Beisitzer/innen
  • ein Mitglied des Kinderhaus-Personals
  1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden, dem/der 2. Vorsitzenden sowie dem/der Kassenwart/in. Jeder von ihnen vertritt den Verein einzeln.
  1. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und entscheidet über die Verwendung der Mittel im Sinne der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und im Einklang mit der Satzung des Vereins.
  1. Der Vorstand wird für zwei Jahre gewählt; er bleibt jedoch so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.
  1. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens drei Mitgliedern. Seine Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Im Falle einer Stimmgleichheit besitzt der/die 1. Vorsitzende eine Zweitstimme. Schriftliche Stimmabgabe muss erfolgen, wenn auch nur ein Mitglied dies verlangt.
  1. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§ 5 Geschäftsführung

  1. Dem Vereinsvorstand obliegt die Erstellung der Jahresrechnung (Aufstellung über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins und Vermögensübersicht), die Fertigung des Berichts über die Erfüllung des Vereinszwecks und die Vorlage der für die Rechnungsprüfung erforderlichen Unterlagen innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres an die Aufsichtsbehörde.
  1. Der Vorstand stellt der Mitgliederversammlung zu seiner Entlastung jährlich einen Tätigkeitsbericht und die Jahresabrechnung vor.
  1. Der/Die Kassenwart/in führt ein Kassenbuch, in dem alle Ein- und Ausgänge verzeichnet sein müssen.
  1. Der/Die Kassenwartin legt das Kassenbuch mit allen Belegen den Kassenprüfern/innen vor. Dies hat mindestens 1 Woche vor einer ordentlichen Mitgliederversammlung zu erfolgen.
  1. Die Kassenprüfer/innen werden durch die Mitgliederversammlung bestimmt. Sie prüfen die Kassenführung auf Richtigkeit und Vollständigkeit und beurkunden dieses mittels Unterzeichnung eines Kassenprüfungsprotokolls. Dieses wird dem Protokoll der Mitgliederversammlung beigefügt.

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.
  1. Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 2 Wochen und unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder per Mail einzuberufen. Zudem ist die Einladung unter gleicher Fristsetzung freizugänglich im Kinderhaus auszuhängen.
  1. Der Vorstand hat eine außerordentliche Versammlung einzuberufen
  • wenn das Vereinsinteresse es erfordert
  • wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe dies verlangt
  • wenn ein gesetzlicher Vertreter des Vereins vorzeitig ausscheidet
  1. Alle Beschlüsse werden, sofern die Satzung nichts anderes vorsieht, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
  1. Versammlungsleiter/in ist der/die 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der/die 2. Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein/e Versammlungsleiter/in von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der/die Schriftführer/in nicht anwesend ist, wird auch dieser von der Mitgliederversammlung bestimmt.
  1. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für:
  • die Festlegung der Richtlinien für den Vorstand zur Erfüllung des Vereinszwecks gemäß den Bestimmungen der Satzung
  • die Wahl des Vorstandes (im Wahljahr)
  • die Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und des Berichtes des Kassenprüfers
  • die Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer/innen
  • die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
  • den Beschluss der Satzungsänderung
  1. Die Mitgliederversammlung bestimmt durch einfachen Mehrheitsbeschluss zwei Kassenprüfer/innen. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein.
  1. Die Satzung kann mit zweidrittel (2/3) Mehrheit der bei der Versammlung anwesenden Mitglieder geändert werden.
  1. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom/von der Versammlungsleiter/in und dem/der Schriftführer/in zu unterschreiben ist.

§ 9 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zwecke ordnungsmäßig einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  1. Der Beschluss über die Auflösung bedarf einer Mehrheit von drei Viertel (3/4) der abgegebenen Stimmen.
  1. Sofern die Mitgliederversammlung keine andere Entscheidung trifft, sind der/die 1. Vorsitzende und der/die 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Dies gilt entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
  1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das verbleibende Vereinsvermögen der Trägerschaft des AWO-Kinderhauses zu. Diese hat es ausschließlich für das AWO Kinderhaus „Villa Kunterbunt“ in Weilheim gemeinnützig zu verwenden.

§ 10 Haftpflicht

Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern nicht für Schäden und Sachverluste, die bei der Ausführung von Tätigkeiten und Handlungen entstehen, die auf die Erfüllung des Vereinszweckes gerichtet sind.

§ 11 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kindergartenjahr vom 1. September – 31. August.  Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfjahr.

§ 12 Schlussbestimmung

Diese Satzung wurde durch die Gründerversammlung am 15.juni 2016 bestätigt.